Startseite » Bürgermeisterwahl » Rückblick auf 2006

Johann Hellmeier neues Gemeindeoberhaupt


Mit einen relativ deutlichen Ergebnis von 66 Prozent konnte der CSU- Bürgermeisterkandidat Hans Hellmeier am 24. September 2006 die Wahl zum neuen  ersten Bürgermeister in Tacherting für sich entscheiden. In allen drei Wahlbezirken, Emertsham, Peterskirchen und Tacherting ging Hans Hellmeier als Sieger vor SPD- Kandidat Helmut Haigermoser  hervor.  
Glücklich und sehr überrascht zeigte sich Hellmeier am Wahlabend vor dem Tachertinger Rathaus. Diese deutliche Ergebnis hätte er nicht erwartet. Damit hätten ihm die Bürger ein sichtliches Votum gegeben und er werde versuchen dem gerecht zu werden, so Hellmeier. Als äußerst fairer Verlierer zeigte sich aber auch Helmut Haigermoser. Noch bevor das Wahlergebnis offiziell bekannt gegeben wurde, gratulierte er Hans Hellmeier zu dessen Wahlerfolg,
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Amtsübergabe von Rudolf  Schenkl an Johann Hellmeier


Hans Hellmeier übernimmt  Bürgermeisteramt


Rudolf Schenkl übergibt die Geschicke der Gemeinde in Hände vom Hans Hellmeier  - Mit Schenkl geht ein beliebter Bürgermeister in den Ruhestand


Tacherting. Bei einer symbolischen Schlüsselübergabe übergab Tachertings Bürgermeister Rudolf Schenkl (SPD)seinem Nachfolger Hans Hellmeier die Amtsgeschäfte im Rathaus. Hans Hellmeier(CSU) wurde am 24. September von den Tachertinger Bürgern  mit überwältigender Mehrheit zum neuen Rathauschef gewählt und tritt nun offiziell die Nachfolge seines Vorgängers Rudolf Schenkl an. Schenkl stand nach zwei Legislaturperioden nicht mehr zur Verfügung und der Gegenkandidat Haigermoser (SPD) scheiterte mit nur 34 Prozent der Wählerstimmen.
Für beide, sowohl Schenkl als auch Hellmeier beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Schenkl wird aber trotzdem in seinem wohlverdienten Ruhestand dem nachfolgenden Bürgermeister Hellmeier mit seiner Erfahrung unterstützen und mit Rat und Tipps zur Seite stehen. Für den altgedienten Bürgermeister Rudolf Schenkl hieß es nun Abschied nehmen aus einem Arbeitsbereich, in dem er zwölf Jahre nicht nur seine Arbeitszeit, sondern auch sehr viel von seiner Freizeit eingebracht hat. Trotz allem bleibt er seiner Gemeinde auch weiterhin verbunden. Die nächsten zwei Jahre erfülle er noch sein Mandat im Kreistag und er engagiere sich weiter, auf ausdrücklichem Wunsch der Musikschule Emertsham in deren Vorstandschaft.  Langweilig meint Schenkl wird ihm in nächster Zeit ohnehin nicht. Jetzt könne er sein Haus, für das er in der Vergangenheit nur wenig Zeit aufgebrachte, wieder auf Vordermann bringen und er will sich wieder mehr seinen Hobbys widmen. Dazu gehören neben dem gartelt auch Radfahren und Tischtennisspielen. Eine besondere Muse hat Schenkl zur Kunst. Er ist nicht nur  Liebhaber der klassischen Musik, sondern malt auch gerne selber.  Schon vor seiner Amtszeit  hatte Schenkl einige seiner Werke im Tachertinger Schulgebäude und im Rathaus ausgestellt. Jetzt sei er gerade bei einem Malkurs,  geleitet von dem Sondermoninger Künstler Horst Beese, in der VHS in Traunreut eingespannt. Für ihn sei das sehr entspannend und er kann neue Maltechniken wie Bleistiftzeichnen oder das malen mit Pastellkreiden erlernen  Den Kurs, so Schenkl, habe er von seinen Kinder als Geschenk bekommen und diese erwarten natürlich jetzt auch ein Bild von ihm. Kunst allgemein sei ihm aber allgemein besonders wichtig. Deshalb engagierte er sich auch für das Kulturzentrum Holzapfel in Oberbrunham  Hellmeier, der selber auch ein Kunstfreund ist, würde es gerne sehen, wenn sich Schenkl weiter bei dem Objekt Kulturzentrum einbringt und ihn dabei unterstütze. Mit dem Kulturzentrum habe die Gemeinde Tacherting ein Haus, dass es so in der Provinz nicht kein zweites Mal gebe. Hier stehe die Gemeinde im Blickpunkt der Öffentlichkeit und werde auf herausragende Weise präsentiert.  Angefangen von namhaften Künstlern wie beispielweise auch Horst Beese, stellen viele Künstler  in der Galerie ihre Werke aus. Aber genauso glanzvoll seien die vielen Konzerte mit hochkarätigen Musikern zum Teil sogar aus dem Salzburger Mozarteum. „Trotz alle dem, meint Schenkl werde ich aber Zeit finden um dann und wann im Rathaus vorbei zu schauen."
Hellmeier, der nun den Rathaussessel einnimmt, greift gerne auf die Erfahrungen seines Vorgängers zurück.  Der neue Rathauschef tritt keine leichte Nachfolge an. In den vergangenen Jahren wurde die Gemeinde von finanziellen Miseren heimgesucht und so musste der Gürtel bis zum letzten Loch enger geschnallt werden. Mittlerweile befindet sich der Haushalt wieder auf einem soliden Weg und es konnten sogar geringfügige Rücklagen geschaffen werden. Nichts desto trotz betonte Hellmeier auch während seiner Wahlveranstaltungen immer wieder, sei es kein Grund in Euphorie zu verfallen. Jede Ausgabe muss doppelt und dreifach überlegt werden. Erst wenn das nötige finanzielle Polster geschaffen werrde, könne man sich an neue Investition wagen.  „ Natürlich werde ich es nicht allen und jeden recht machen können." Das geht auch gar nicht. Trotzdem möchte er ein konfliktfähiger, für alle Meinungen offener Bürgermeister sein. Man wird sicherlich auch in Zukunft in manchen Bereichen Kompromisslösungen finden müssen, mit der dann nicht alle einverstanden sind, aber er werde, so Hellmeier für alle Belange ein offenes Ohr haben und sich die Dinge anschauen. Viele der Gemeindebürger kennen Hellmeier ohnehin als langjährig geschätzten Gemeinderat und 2. Bürgermeister. In zahlreichen Vereinen hat sich Hellmeier in der Vergangenheit auf vielfältigste Weise eingebracht. Seine Ämter als Vorstandvorsitzender in verschiedenen Bereichen wird Hellmeier aber mit den nächsten Neuwahlen zur Verfügung stellen. Hellmeier galt im Gemeinderat als bodenständiger, grundehrlicher Mensch, der besonnen seiner Linie treu bleibt. Seinen eifrigen Wahlhelfern hat Hellmeier inzwischen bei einer kleinen Feier im „Gasthof zur Post" gebührend gedankt.  
hm

 
Besucherzähler Für Forum