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Keine Veränderung für Bürgermeister Hans Hellmeier

  

Jeweils acht Sitze für CSU/Unabhängige und Freie Wähler – vier Sitze für SPD – vier neue Gemeinderäte

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Tacherting. Für Bürgermeister Hans Hellmeier brachten die Gemeinderatswahlen bei einer der niedrigsten Wahlbeteiligungen von 45,7 Prozent überhaupt, keine wesentlichen Änderungen. Er selbst wurde bereits vor zwei Jahren für damals acht Jahre wiedergewählt. Sein Wunsch, ein kompetentes Gremium für die künftig anstehenden Aufgaben im Rat zu haben, wurde erfüllt, so Hellmeier. Mit Hubert Pilgram, Franz Sonderhauser (CSU/Unabhängige), Werner Disterer (Freie Wähler) und Petra Blum (SPD) ziehen vier neue Gesichter im Ratsgremium ein, an der Sitzverteilung hat sich dadurch nichts verändert.

Denn mit Christa Dobler und Rudolf Ringel auf CSU-Seite, Sebastian Galneder  von den Freien Wählern und Martina Lobensommer, die zuletzt parteilos agierte, sind auch vier Kandidaten nicht mehr angetreten. Martina Lobensommer hatte zwar die Absicht gehabt mit einer eigenen Bürgerliste bei der Wahl anzutreten, konnte aber im Vorfeld nicht die erforderlichen Stimmen für eine eigene Liste zusammen bringen. Von den 4712 Stimmberechtigten haben nur 2154 Wähler (45,7 Prozent) den Weg zur Wahlurne gefunden. Die CSU/Unabhängige hat mit 39,6 Prozent knapp vor den Freien Wählern mit 38,8 Prozent die Wahl gewonnen. Die SPD konnte 21,6 Prozent der Stimmen erreichen. Absolute Stimmenkönigin ist von den Freien Wählern die aus Emertsham stammende Jugendreferentin Marianne Zach mit 2122 Stimmen. Mit respektvollem Abstand folgt der bisherige zweite Bürgermeister Johann Ostermaier mit 1590 Stimmen. Des Weiteren schafften es die etablierten Gemeinderäte Gerhard Mußner (1288), Michael Pastl (1220), Konrad Breu (1111) und Helmut Stadler (929) erneut in den Gemeinderat einzuziehen. Neu im Gremium ist der Vorstand der SV Linde Tacherting Werner Disterer (944). Auf der Liste der CSU/ Unabhängige verzeichnete mit 1575 Stimmen Anita Stauderer die meiste Zustimmung.  Ihr folgt der Vorstand des TSV Peterskirchen Reinhard Reichgruber (1411). Neuling Hubert Pilgram, Oberarzt des Kreishauses Trostberg, kam auf Anhieb auf 1397 Stimmen. Die Weiteren Ergebnisse sind: Peter Oberhans (1356), Tobias Gerauer (1208), Franz Langlechner (1122) und Karl Heinz Lutsch mit 992 Stimmen.  Der Emertshamer BBV-Obmann Franz Sonderhauser sicherte sich als zweiter Neuling mit 953 Stimmen den letzten Sitz auf CSU-Seite. Bei der SPD schaffte es die bereits etablierten Räte Franz Disterer (1295), der bisherige dritte Bürgermeister Helmut Haigermoser (1282) und Gerda Wolf (617) ins Gremium. Neu in der SPD Fraktion ist die Tachertingerin Petra Blum mit 828 Stimmen.

Bürgermeister Hans Hellmeier: „Ich bin mit der Sitzverteilung sehr zufrieden. Ich gehe weiter davon aus, dass wir damit wieder einen handlungsfähigen Gemeinderat haben, der sich um die Belange der Bürger in allen drei Gemeindeteilen gleichermaßen einsetzt und kümmert.“

3. Bürgermeister Helmut Haigermoser: „Ich bewerte es als positiv, dass niemand aus dem Gremium rausgewählt wurde. Das zeigt doch, dass wir gemeinsam das Vertrauen unserer Bürger besitzen. Ich glaube auch, dass wir wieder einmal einen Wahlkampf abgeliefert haben, der fair verlaufen ist und bei dem niemand beschädigt wurde.  Ich finde es auch lobenswert, dass unsere Straßen nicht mit Plakaten vollgepflastert wurden! Wir hätten aber damit gerechnet, dass wir deutlich einen Sitz dazu gewinnen. Somit ist das Ergebnis für mich schon eine Enttäuschung.“

Bernhard Breu(Fraktionssprecher Freie Wähler): „Die Freien Wähler Tacherting stellen wie schon bei der letzten Wahl acht Gemeinderäte. Wir hätten uns sicher noch einen Platz mehr gewünscht, haben aber offensichtlich mit den acht Sitzen unser Wahlpotential ausgereizt. Mit Marianne Zach und Hans Ostermaier haben wir die zwei Gemeinderäte, die die meisten Stimmen aller Kandidaten erhielten. Ich glaube, hier wurde von den Wählern die Arbeit  beurteilt, die die beiden die letzten sechs Jahre geleistet haben. Schade ist, dass die Wahlbeteiligung in Tacherting  unter 46 Prozent  lag. Das zeigt aber vielleicht auch, dass die Wähler mit uns zufrieden waren und deshalb nicht zur Wahl gingen. Wir werden mit unserer schlagkräftigen Gruppe, wie schon in den letzten Jahren, versuchen zum Wohl der Gemeinde zu arbeiten.“

Alexander Heide (CSU-Ortsvorsitzender): Das Ziel die acht Sitze zu halten, ist erfüllt. Leider konnten wir trotz einer guten Liste nicht noch mehr Sitze ergattern.“ Heide schaffte es mit 752 Stimmen selbst nicht in den Gemeinderat.


Volles Haus beim Frauenfrühstück

Volles Haus verzeichnete die Liste CSU/Unabhängige am letzten Veranstaltungstag in Emertsham. Bei einem Frühstücksbrunch definierten die Kandidaten für die Gemeinderatswahl am Sonntag, 16. März, ihre Ziele. Mit den 17 Bewerbern präsentiert die CSU/Unabhängige eine sehr ausgewogene Liste, wo alle drei Ortsteile, alle Altersgruppen, eine vielschichte Berufsgruppe und das Ehrenamt vertreten ist. In den letzten sechs Jahren wurde viel erreicht, erklärten die noch amtierenden Gemeinderäte. Große Projekte wie Turnhalle, Klärschlammvererdungsanlage, Ausweisung von Bau-und Gewerbegrund oder auch die Dorferneuerung in Peterskirchen konnten dank der finanziell guten wirtschaftlichen Lage der Gemeinde verwirklicht werden.

Die Zusammenarbeit mit den weiteren Fraktionen im Gemeinderat war immer offen und fair. Fraktionssprecher Karl Heinz Lutsch verdeutlichte aber einmal mehr, wie wichtig es sei die Hochwasser- und Grundwasserproblematik in Tacherting  zu lösen. Für das Dorf Peterskirchen sei die Sanierung des Kirchenwirts mit einem neuen Wirt ab nächster Woche ein sehr wichtiges Signal für die Zukunft, so Tobias Gerauer. Für Reinhard Reichgruber ist die Turnhalle ein wichtiges Objekt, um das weitere Zusammenwachsen aller drei Ortsteile voranzubringen, ohne dass die Vereine dabei ihre Eigenständigkeit verlieren müssen. Als Vorzeigemodell im ganzen Landkreis hat der Ausschuss „Zukunft Tacherting“ mit Anita Stauderer, Tobias Gerauer und Reinhard Reichgruber eine neue Richtlinie für Familien zur Gewährung von Zuschüssen bei Errichtung oder Erwerb von Wohneigentum in der Gemeinde ausgearbeitet und verwirklicht. Dies wurde bislang sehr gut angenommen, so Stauderer und wirkt dem demographischen Wandel entgegen. Nur so können auf Dauer wichtige Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen erhalten bleiben. Auch die neuen Kandidaten wie der Peterskirchener Josef Steckermeier sprachen sich eindeutig für eine weitere Ausweisung von Bauflächen aus. Für Hermann Schramm ist eines der zukünftigen Ziele der Erhalt des Hallenbades. Bernd Irlbacher plädierte dafür, endlich auch etwas für den Ortsteil Emertsham zu tun. An der Ortsdurchfahrtstraße gäbe es an den drei Einmündungen Unfallschwerpunkte, hier müsse man sich für die Zukunft Lösungen einfallen lassen. Wünschenswert wäre auch ein zentraler Dorfplatz in Emertsham als Treffpunkt.  Irlbacher: „Die Situation der Staatsstraße von Emertsham nach Ampfing ist katastrophal. Hier müsste der Kreis endlich mal tätig werden.“  Für Oberarzt im Trostberger Klinikum Hubert Pilgram der Erhalt aller Häuser  im Verbund „Kliniken Südostbayern“ sehr wichtig.

 Damit bliebe die ärztliche Nahversorgung erhalten, was auch für die Hausarztpraxen vor Ort sehr wichtig ist. Mit dem Emertshamer BBV-Ortsobmann Franz Sonderhauser und dem Staudengärtner Johannes Rothe ist auch die Landwirtschaft auf der Liste gut vertreten. Auch die fachliche Seite für bauliche Angelegenheiten ist mit den Hoch –und Tiefbautechnikern Alexander Heide und Ludwig Harrecker bestens abgedeckt. Dienstältester und erfahrenster Gemeinderat ist Peter Oberhans aus Buchöster. Auch er bekräftigte, wie der Senior der Liste, Franz Langlechner (12 Jahre Gemeinderat) sich weiter mit aller Kraft für die Belange der Gemeinde einzusetzen. Die jüngsten Alban Mayer, Sohn des ehemaligen dritten Bürgermeister Josef Mayer und Julian Bertmann  (B.A) komplettieren die Liste. Im Anschluss informierte Bürgermeister Hans Hellmeier aus der aktuellen Gemeindepolitik und bat ihm am Sonntag einen kompetenten Gemeinderat zu Verfügung zu stellen. 


Ortskern mit Dorfplatz ein Vorzeigeobjekt

CSU-Landratskandidat Siegfried Walch auf Stippvisite in Peterskirchen

Peterskirchen. Klare Ziele definierten die Gemeinderatskandidaten der Liste CSU/Unabhängige bei einem Frühschoppen im Gasthaus „Kirchenwirt“. Auch CSU-Landratskandidat Siegfried Walch stellte sich in der gut gefüllten Gaststube seinen Wählern vor. In seiner Rede zeigte Walch nicht nur die Aufgaben des Landkreises auf, sondern auch seine Positionen zu den verschiedensten Themen. Dabei traf er genau den Kern der ländlichen Bevölkerung, denn die Grundaussage Walchs ist die Stärkung des ländlichen Raumes.  

Besonders die Attraktivität der Dörfer spiele eine große Rolle, ob sich junge Menschen dort ansiedeln oder in die Ballungszentren ziehen. Mit einer aktiven gestalterischen Wirtschaftspolitik möchte Walch im Falle seiner Wahl den jetzt schon beginnenden negativen Folgen entgegenwirken. „Menschen haben sich immer schon entlang der Handelswege angesiedelt, deshalb muss auch jetzt die Infrastruktur passen.“ Straßen und Schiene müssen erhalten werden, „über Neubauprojekte wie Ortsumfahrungen müssen wir aber intensiv nachdenken, für und wider abwägen und intensiv mit den Landwirten zusammen arbeiten.  Peterskirchen sei ein richtiges Vorzeigeobjekt geworden. Man habe mit der Verlegung der Ortsdurchfahrt einen schönen Dorfplatz und eine tolle Sanierung des Kirchenwirtes hinbekommen. In jedem Fall eine Bereicherung für ein Dorf. Dazu gehöre aber auch eine bessere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel oder auch ein flächendeckendes schnelles Internet. Das sei besonders für die Handwerks- und Mittelstandsbetriebe auf dem Land eine echte Chance besser auf dem Markt agieren zu können, ist sich Walch sicher.  Er werde sich dafür einsetzen, dass auch jeder noch so abgelegene Weiler damit versorgt werde.

Weitere Themenschwerpunkte waren Bildung und der bereits einsetzende Fachkräftemangel. Die Handwerksbetriebe vor Ort leisten hervorragende Ausbildungsarbeit. Nur wenn die Rahmenbedingungen für die Zukunft der jungen Menschen nicht gegeben ist, wandern sie ab. Neben Ausweisung von Bauland vor Ort, sieht Walch den Erhalt von Schulen und Kindergärten, die Grundversorgung des täglichen Lebens, die medizinische Nahversorgung und ein aktiven Vereins- und Dorfleben als wichtigste Einheit eines funktionierenden Dorfes. „In Peterskirchen ist die Welt noch in Ordnung.“

 Im Bereich weiterführende Schulen, hier nannte er die Realschule Trostberg, die im Einzugsgebiet des Ortes liegt,  müssen wir bald schauen, dass etwas vorangeht. Ob Neubau oder Sanierung ist noch offen. Für die Aus- und Weiterbildung möchte Walch eine Kooperation mit der Fachhochschule Rosenheim eingehen, damit junge Menschen gar nicht mehr gezwungen sind, für ein Studium ihren Heimatort zu verlassen. Im Tourismus sieht Walch eine Stärkung der Landwirtschaft. „Wir müssen unsere guten regionalen Produkte wesentlich besser regional vermarkten.“ Österreich sei dabei bereits vorbildlich, so Walch.   

 

Frage an Walch von Rudi Becher angelehnt an den Miesbacher Affären-Landrat Jakob Kreidl: „Angesicht ihres Alters von erst 29 Jahren würden ja etliche runde Geburtstagsfeiern anfallen.“

Walch: „Im April werde ich 30 Jahre, der fällt schon mal weg und ich habe persönlich bislang noch keinen einzigen Geburtstag gefeiert oder eingeladen. Wer gerne kommt, der kommt, dann feiern wir zuhause in meiner Stube.“


Landratskandidat Siegfried Walch in Tacherting beim Frauenfrühstück der Gemeinderatskandidaten der Liste CSU/Unabhängige

Landratskandidat Siegfried Walch beim Frauenfrühstück in Tacherting

und am Sonntag, 9. März, ab 10 Uhr, beim Frühschoppen im Kirchenwirt in Peterskirchen

 


Frauenfrühstück in Peterskirchen

In einer gut gefüllten Gaststube im Gasthaus "Kirchenwirt" mit einem reichhaltigen Frühstücksbüffet präsentierten sich die Gemeinderatskandidaten der Liste CSU/Unabhängige ihren weiblichen Wählerinnen.

Jeder der Kandidaten formulierte seine Wünsche und Ziele für die nächste Wahlperiode.

Bürgermeister Hans Hellmeier appellierte an die Besucherinnen ihr Wahlrecht am 16. März wahrzunehmen und ihm wiederum eine kompetente Mannschaft zur Seite zu stellen. Es stehen noch viele Aufgaben an, so das Gemeindeoberhaupt. Was alles in den letzten sechs Jahren in Angriff genommen und verwirklicht wurde, zeigte der Bürgermeister an Hand eine Präsentation.

Faxit: Den Frauen aus dem Ortsteil Peterskirchen hat die Vorstellung gefallen. Das Frühstückbüffet wurde ausgiebig genutzt und es war auch noch Zeit für einen unterhaltsamen Ratsch.

Die weiteren Vorstellungen der Kandidaten sind am:

Frauenfrühstück mit LRK Siegi Walch

Mittwoch, 26. Febr.

9 bis 11 Uhr

Gasthaus "Zur Post"

Tacherting.

Frühschoppen mit Landratskandidat Siegfried Walch

Sonntag, 9. März

10 bis 12

Gasthaus Kirchenwirt

 Peterskirchen

Frauenfrühstück

Mittwoch, 12. März

9 bis 11 Uhr

Gasthaus "Bes´nwirt"

Emertsham

 

Frauenfrühstück mit reichhaltigen Büffett Beim Kirchenwirt in Peterskirchen

Dr. Marcel Huber - Die Gemeinderatskandidaten mit Umweltminister Dr. Marcel Huber

Umweltminister Dr. Marcel Huber in Emertsham

 

Einen prominent besetzen Wahlkampfauftakt hatt die Liste CSU/Unabhängige am Sonntag, 16. Februar mit dem Besuch des bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber. Im fast voll bestzten "Bes´nwirts"-Saal beschäftigte sich der aus Ampfing stammende Sraatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz auch mit der Hoch-und Grundwasserproblematik in Tacherting.

Davor stellten sich die Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 16. März vor. Neben der Hoch-und Grundwasserproblematik sind ihnen unter anderen der Erhalt der Kindergärten und Schulen, eine gute Infrastruktur, Bauplatzausweisung und die Unterstützung der Ehrenämter und Vereine wichtig.  lesen Sie mehr....


 
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