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Einladung zur Ortshauptversammlung


Bericht zur Ortshauptversammlung 2015

Karl Heiz Lutsch ist wieder CSU-Vorstand  

CSU Ortsverband Tacherting nun mit Vierer-Spitze - Kommunalpolitische Begeisterung entfachen

Tacherting. In einer Nachwahl musste der CSU-Ortsverband Tacherting bei seiner gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kirchenwirt  einen neuen Vorstand wählen. Der bisherige Vorsitzende Alexander Heide hat aus bislang unbekannten Gründen seinen Vorsitz niedergelegt und ist gleichzeitig aus der CSU ausgetreten. Zum neuen Vorsitzenden wurde einstimmig der bisherige Stellvertreter Karl Heinz Lutsch gewählt. Dessen Wahl wurde mit viel Beifall gewürdigt.

Lutsch führte bereits von 2007 bis 2011 den Ortsverband und machte dann den Vorsitz für eine Verjüngung des Ortsverbandes und für den damals motivierten Alexander Heide frei. Von 2013 an war Lutsch dann zusammen mit dem Peterskirchner Franz Langlechner wieder stellvertretender Vorsitzender. Letzterer bleibt auch weiter im Amt. Als weitere Stellvertreter sind nun die Tachertinger Hermann Schramm  und der erst 23-jährige Manuel Söllner mit im Boot. Der 52-jährige Schramm ist auf der Liste CSU/Unabhängige auch erster Nachrücker für den Gemeinderat. Beruflich ist Schramm Leiter des BRK-Rettungsdienstes im Landkreis Traunstein. Als persönliches Ziel nannte er den Erhalt des Lehrschwimmbeckens, Begeisterung für die kommunalpolitische  Arbeit wecken und den Dialog zwischen Bürgern und der Partei zu fördern. Der Steuerfachangestellte Manuel Söllner ist derzeit BWL-Student in Landshut. Er sagt: „Ich habe mich schon immer für Politik begeistern können, unsere schöne Gemeinde ist es auf alle Fälle wert, dass man sich dafür engagiert.“

Für den unbesetzten Delegiertensitz von Heide wurde Anita Stauderer nachgewählt. Karl Heinz Lutsch dankte allen für das große Vertrauen. Er habe in den letzten Wochen bereits drei Mitglieder werben können.  Hier werde  er auch weiter ansetzen und versuchen Menschen für eine Mitgliedschaft zu begeistern. Das Hauptthema im Rechenschaftsbericht war der Rückblick auf die Kommunalwahlen. Der Wahlkampf wurde von allen Seiten gelobt.. Denn mit Umweltminister Dr. Marcel Huber und Landrat Siegi Walch habe man mit kompetenten Politikern aufwarten lassen. Das sei aber noch ein Verdienst seines Vorgängers, so Lutsch.  Bei den Zahlen wurde aber deutlich, dass die CSU/Unabhängigen Liste im Ortsteil Tacherting und hier besonders bei einem Briefwahlbezirk Stimmendefizite aufweist. Trotzdem habe man die gehabten acht Sitze wieder gewonnen und ist erneut stimmstärkste Fraktion geworden. Peter Oberhans bedankte sich im Namen der Unabhängigen, auch weil diese bei den Kommunalwahlen  aus dem CSU-Budget mitfinanziert und mit der CSU eine gemeinsame Liste bilden können. Kassier Alois Becher berichtete über die Finanzen des Ortsverbandes. Der habe derzeit 55 Mitglieder, davon sind zwölf weiblich. Nur vier davon sind 26 Jahre und jünger, zehn sind unter 40 Jahre, weitere zehn unter 60 Jahre und 31 Mitglieder über 61 Jahre alt. Das zeige, dass man künftig auch für eine Verjüngung des Ortsverbandes etwas tun muss. Das gesetzte finanzielle Limit für den Wahlkampf konnte eingehalten werden, so Becher. Kassenprüfer Sepp Kraus lobte die tadellose Kassenführung, die Vorstandschaft wurde damit einstimmig entlastet.  

„Es verdient Achtung“, so Bürgermeister Hans Hellmeier an Lutsch gerichtet, „dass du dich jetzt wieder ohne große Worte der Verantwortung stellst und des Ortsverband führst.“ Lobend hob Hellmeier auch das Engagement der neuen Stellvertreter hervor. Damit sind wir in Tacherting wieder mehr präsent als bisher. Anschließend berichtete Hellmeier über künftige Projekte der nächsten sechs Jahre in der Gemeinde. Unter anderen steht hier beim Kirchenwirt Bauabschnitt II, sowie das Baugebiet in Peterskirchen an. Weitere Themen werden der Hoch-und Grundwasserschutz sowie der Dorfplatz und die Friedhofserweiterung in Tacherting sein. Ebenfalls auf der Agenda steht die Verkehrsberuhigung in Emertsham, sowie die Kleinkinderbetreuung in den Kindergärten.

  


Neuer 3. Bürgermeister Reinhard Reichgruber, 1. BM Hans Hellmeier und neuer 2. Bürgermeister Helmut Haigermoser

Freie Wähler ohne Bürgermeisteramt

 

Helmut Haigermoser zum zweiten, Reinhard Reichgruber zum dritten Bürgermeister gewählt

 

Tacherting. Einen Hauch von großer Koalition hatte die konstituierende Gemeinderatsitzung in der Gemeinde Tacherting. Denn ausgerechnet die Fraktion CSU/Unabhängige schlugen den bisherigen dritten Bürgermeister Helmut Haigermoser von der SPD als zweiten Bürgermeister vor. Die Freien Wähler schickten Helmut Stadler ins Rennen, nachdem der bisherige zweite Bürgermeister Hans Ostermaier aus persönlichen und beruflichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte.

Mit elf zu neun Stimmen konnte Haigermoser die Wahl für sich entscheiden. Für den Posten des dritten Bürgermeisters stand als Kandidat nur Reinhard Reichgruber (CSU/Unabhängige) zur Verfügung. Bei neun Stimmenthaltungen, zehn Ja-Stimmen und einer Stimme für Nichtkandidatin Marianne Zach, konnte Reichgruber die Mehrheit der gültigen Stimmen auf sich vereinen. Vor der Wahl gratulierte Bürgermeister Hans Hellmeier  in einer Ansprache allen gewählten Gemeinderäten. „Ich wünsche Euch für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt viel Freude und Erfolg.“ Ziel muss sein, über alle Parteigrenzen hinweg für das Wohl der Gemeinde und seiner Bürger zu arbeiten. Parteipolitik, Ortsteildenken oder gar eigene Interessen sollten in den Beratungen und Beschlüssen keinen Platz haben. Gleichzeitig bat Hellmeier um eine konstruktive, faire, offene und ehrliche Zusammenarbeit.  Dazu gehöre auch, dass mehrheitlich und demokratisch gefasste Beschlüsse akzeptiert und sie dann auch im Vollzug mitgetragen werden. Hellmeier bat die Gemeinderäte, aber auch die Bürger keine überzogenen Forderungen zu stellen – „Machbares wird, wie in der Vergangenheit auch, erledigt.“ Die Sitzverteilung blieb im  Gemeinderat Tacherting unverändert - acht Sitze CSU/Unabhängige, acht Sitze Freie Wähler und vier Sitze SPD. Davon sind mit Werner Disterer (FW), Petra Blum (SPD) Dr. Hubert Pilgram und Franz Sonderhauser (beide CSU/Unabhängige) vier neue Gemeinderäte im Amt.

Werner Disterer, Franz Sonderhauser, Dr. Hubert Pilgram und Petra Blum wurden als neue Gemeinderäte vereidigtSie wurden wie auch die stellevertretenden Bürgermeister, von dem Bürgermeister Hellmeier feierlich vereidigt. Die vier neuen Räte ersetzen Sebastian Galneder (FW), Christa Dobler, Rudolf Ringel (beide CSU/Unabhängige) und Martina Lobensommer (SPD, zuletzt parteilos), die alle nicht mehr zur Verfügung standen.


 
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